Mein Blog ist umgezogen, und jetzt als subdomain meiner Homepage zu erreichen. Die neue Adresse lautet:
http://stichelstube.capricorna.de/
Bitte aktualisiert eure Links, falls nötig. Diese Seite wird nicht mehr weiter gepflegt.
Die neue Seite befindet sich noch im Aufbau und wird in der nächsten Zeit vermutlich öfter mal das Aussehen wechseln ;-)
Montag, 4. Februar 2008
Dienstag, 22. Januar 2008
Blech-Schublade
Heute habe ich etwas in Angriff genommen, was ich schon lange vorhatte, nämlich eine Blech-Schublade. Ich nenne es mal so, weil ich kein Wort dafür kenne.
Unsere diversen Backbleche liegen derzeit auf dem Boden unter den Küchenschränken, direkt unter dem Backofen auf den Fliesen. Das ist natürlich keine schöne Lösung, aber die platzsparendste. Deswegen habe ich jetzt eine Art Schublade aus Stoff gemacht, nach der Anleitung für Osterkörbchen von NoZi. Nur etwas größer. ;-)


Die Schabrackeneinlage, die ich noch hier hatte, ist eigentlich etwas zu dünn, aber es geht so grade. Außerdem hatte ich keine farblich passenden Bänder und keine Lust, noch extra welche zu machen, daher hab ich genommen, was ich gerade da hatte - Reste von meiner Hochzeits-Tischdeko. *g*
Vorne habe ich einen Griff aufgenäht, damit man sie leicht herausziehen kann. Für längere Transporte öffnet man einfach die Schleifen in den Ecken und hat dann eine flache Platte vor sich, die nicht viel Platz wegnimmt. So sieht es aus, wenn sie an ihrem Platz liegt - natürlich liegt sie dann komplett unter dem Schrank, nicht wie jetzt nur größtenteils.

Jetzt macht es nicht mehr so einen Krach, wenn man ein bestimmtes Backblech braucht, und man kann schnell alle Bleche wegräumen, wenn man unter den Schränken staubsaugt. Also zwei gelöste Probleme. Das ist doch schon was :-)
Außerdem habe ich meine Stoffreste wieder ein wenig reduzieren können. Da uns möglicherweise dieses Jahr ein Umzug ins Haus steht, betrachte ich derzeit alles in der Wohnung unter dem Blickwinkel, wie ich das Zeug möglichst gut verwerten kann. Ich hoffe, mit dieser Motivation schaffe ich es dann dieses Jahr auch endlich mal, meine vorhandenen Stoffberge zu Kleidung zu verarbeiten ;-)
Unsere diversen Backbleche liegen derzeit auf dem Boden unter den Küchenschränken, direkt unter dem Backofen auf den Fliesen. Das ist natürlich keine schöne Lösung, aber die platzsparendste. Deswegen habe ich jetzt eine Art Schublade aus Stoff gemacht, nach der Anleitung für Osterkörbchen von NoZi. Nur etwas größer. ;-)


Die Schabrackeneinlage, die ich noch hier hatte, ist eigentlich etwas zu dünn, aber es geht so grade. Außerdem hatte ich keine farblich passenden Bänder und keine Lust, noch extra welche zu machen, daher hab ich genommen, was ich gerade da hatte - Reste von meiner Hochzeits-Tischdeko. *g*
Vorne habe ich einen Griff aufgenäht, damit man sie leicht herausziehen kann. Für längere Transporte öffnet man einfach die Schleifen in den Ecken und hat dann eine flache Platte vor sich, die nicht viel Platz wegnimmt. So sieht es aus, wenn sie an ihrem Platz liegt - natürlich liegt sie dann komplett unter dem Schrank, nicht wie jetzt nur größtenteils.

Jetzt macht es nicht mehr so einen Krach, wenn man ein bestimmtes Backblech braucht, und man kann schnell alle Bleche wegräumen, wenn man unter den Schränken staubsaugt. Also zwei gelöste Probleme. Das ist doch schon was :-)
Außerdem habe ich meine Stoffreste wieder ein wenig reduzieren können. Da uns möglicherweise dieses Jahr ein Umzug ins Haus steht, betrachte ich derzeit alles in der Wohnung unter dem Blickwinkel, wie ich das Zeug möglichst gut verwerten kann. Ich hoffe, mit dieser Motivation schaffe ich es dann dieses Jahr auch endlich mal, meine vorhandenen Stoffberge zu Kleidung zu verarbeiten ;-)
Freitag, 18. Januar 2008
Gelb, dachte Arthur Dent...

Heute hat mich doch noch spontan die Nählust gepackt, als mir eine Anleitung in die Hände fiel, die ich kürzlich im Internet gefunden hatte: Ein Kartenetui. Oben seht ihr die Innenansicht. Es hat nur vier Fächer, was genau die richtige Anzahl für meine vier Firmenkarten ist. (Ja, es gibt Firmen, in denen man so viele Karten braucht! Jede für etwas anderes! Sehr nervig...)
Hier die Außenansicht, die nicht ganz so spektakulär ist ;-)

Der Außenstoff ist eine beschichte Baumwolle, offensichtlich in knallgelb; innen "Belinda" von Ikea. Das Ganze eingefasst mit rotem Falzband.
Die Anleitung stammt von dieser Website: France Patchwork Délégation: Fiches techniques - etwa ein Drittel runterscrollen, dann auf "Etui pour cartes" klicken, dann bekommt ihr ein zweiseitiges PDF. Die fremde Sprache war nicht so das Problem, aber die Schemazeichnung für das Innenfach steht mMn auf dem Kopf, und man kann nicht erkennen, welche Falte nach außen und welche nach innen gebügelt wird. (Hinweis: Die unterste Falte auf diesem Bild nach innen, dann immer abwechselnd die Falten einbügeln. Am Schluss dann umdrehen.)
Außerdem habe ich gut zwei Zentimeter von der Breite weggenommen, damit die Karten eng darin sitzen und die Außenkante nicht so rumschlabbert. Und ich habe den Oberstoff mit Schabrackeneinlage verstärkt. Innen- und Außenstoff habe ich einfach links auf links zusammengesteckt und dann eingefasst. Ich glaube, die Anleitung sagt etwas anderes - auf dem dritten Photo ist eine Kante umgebügelt - aber das habe ich nicht verstanden und ich fand es auch nicht sinnvoll. Meine Version schien mir einfacher.
Beim nächsten Versuch werde ich noch ein Gummiband als Verschluss mitfassen; das hatte ich jetzt in meinem Eifer vergessen. Ich plane schon seit langer Zeit ein ähnliches Etui als eine Art Brieftasche, damit mein Portemonnaie nicht mehr mit den unzähligen Kunden- und Mitgliedskarten verstopft wird. Dafür muss ich dieses allerdings vergrößern, und ein breiteres Fach hinzufügen, weil nicht alle meine selten genutzten Ausweise auch das Kartenformat haben.
Dieses Teil hat zwar nicht gerade dazu beigetragen, meine Stoffberge zu verringern *lol*, aber es ist ein guter Anfang in diesem Jahr :-)
Frühling...

... ist es leider noch lange nicht, aber die Amaryllis auf meiner Fensterbank macht einem das Warten ein bisschen leichter :-)
Ich hatte mir die Zwiebel Mitte Dezember gekauft und eingetopft, und jetzt blüht sie. Die Blüte hat 18 cm Durchmesser! :-)
Die letzten zwei Monate war ich reichlich nähfaul, und bin es immer noch. Ich habe einige Sachen angefangen, aber nichts zu Ende gebracht. Dafür habe ich mein Näh- und Arbeitszimmer ein wenig auf- und umgeräumt. Ich habe jetzt mehr Platz als vorher, weil ich meinen Computerschreibtisch durch einen Steharbeitsplatz ersetzt habe:

(Der alte Schreibtisch steht noch daneben, ist inzwischen aber verkauft.)
Ich hatte früher Probleme, länger als eine halbe Minute zu stehen, aber in den paar Wochen, die ich dieses Stehpult jetzt benutze, geht es immer besser, und zwei, drei Stunden sind - mit den richten Schuhen - kein Problem mehr. Es ist wirklich eine reine Trainingssache der Rücken- und Bein-Muskulatur. Genau das richtige für einen Schreibtischtäter wie mich! :-)
Samstag, 24. November 2007
Reiben, drücken, kneten...
... das Ganze unter Zugabe von viel heißer Seifenlauge und dem Kleid vom Schaf, ergibt - Filz!
Wir, drei Mädels und ich, haben heute einen seeehr schönen Tag mit Nassfilzen verbracht. Erste Erfahrung mit einer anderen Art von Filz hatte ich ja schon durch meine Filzmaschine gesammelt. Nun bekam ich die Gelegenheit, auch einmal das Nassfilzen auszuprobieren. Ich bin ohne große Erwartungen dran gegangen, und ich muss sagen, es hat mir außerordentlich gut gefallen! :-)
Als totale Anfängerin habe ich mit Flächenfilzen angefangen. Zur Auswahl gab es eine große Kiste, angefüllt mit Merinokammzug in allen Farben. Das hat mich zu einem Farbverlauf inspiriert, und hier ist also mein erstes Werk:

Hier von hinten, da habe ich nicht so überlappend ausgelegt, deswegen sind die Flächen klarer getrennt:

Danach ein paar dreidimensionale Kleinigkeiten; ein paar bunte Kugeln, teilweise habe ich versucht, ein Muster einzuarbeiten:

Wir haben uns um 11 Uhr bei unserer lieben "Kursleiterin", Sabine, getroffen. Erstmal haben wir ein bisschen in Zeitschriften und Büchern gestöbert, zu allen möglichen Themen, und geschwatzt. Dann zeigte uns Sabine ein paar ihrer Werke, die zum Nachmachen animierten. Aus einer überreichlichen Auswahl verschiedener Wolle und Vliese konnte sich dann jeder seine Wunschfarben aussuchen, und dann ging es los.
Erstmal musste der Tisch gedeckt werden, und zwar mit Handtüchern, darüber eine große Lage Noppenfolie. Heiße Seifenlauge wurde angerührt, und alle waren bereit zum Start. Sabine machte vor, wir machten nach. Ich habe mich mit einer einfachen Fläche beschäftigt, während Heimke und Monika aus ihren Flächen noch Blüten produzierten. Bei Tee und Gebäck ging es dann zur zweiten Runde, Kugeln, sowie Ringe aus den Blüten.
Zum Schluss hat sie uns noch gezeigt, wie man Hohlkörper filzt und daraus zum Beispiel Wichtelhütchen herstellt; mit Hilfe einer innenliegenden Schablone. Zu dem Zeitpunkt brauchten nicht nur meine Finger allerdings dringend eine trockene Pause, so dass wir das nicht mehr nachgemacht haben.
Als ich das erste Mal auf die Uhr schaute, war es halb Fünf Uhr nachmittags, und ich traute meinen Augen kaum! Wie nichts war ein ganzer Tag vorbeigegangen, und es hat einen irrsinnigen Spaß gemacht! :-)))
Die ganz direkte, körperliche Beschäftigung mit dem weichen Material tut der Seele gut, und die Haut ist trotz der Seifenlauge danach ganz samtweich durch das Wollfett. Es war ein sehr inspirierender Tag, und bestimmt nicht das letzte Mal für mich! :-)
Wir, drei Mädels und ich, haben heute einen seeehr schönen Tag mit Nassfilzen verbracht. Erste Erfahrung mit einer anderen Art von Filz hatte ich ja schon durch meine Filzmaschine gesammelt. Nun bekam ich die Gelegenheit, auch einmal das Nassfilzen auszuprobieren. Ich bin ohne große Erwartungen dran gegangen, und ich muss sagen, es hat mir außerordentlich gut gefallen! :-)
Als totale Anfängerin habe ich mit Flächenfilzen angefangen. Zur Auswahl gab es eine große Kiste, angefüllt mit Merinokammzug in allen Farben. Das hat mich zu einem Farbverlauf inspiriert, und hier ist also mein erstes Werk:

Hier von hinten, da habe ich nicht so überlappend ausgelegt, deswegen sind die Flächen klarer getrennt:

Danach ein paar dreidimensionale Kleinigkeiten; ein paar bunte Kugeln, teilweise habe ich versucht, ein Muster einzuarbeiten:

Wir haben uns um 11 Uhr bei unserer lieben "Kursleiterin", Sabine, getroffen. Erstmal haben wir ein bisschen in Zeitschriften und Büchern gestöbert, zu allen möglichen Themen, und geschwatzt. Dann zeigte uns Sabine ein paar ihrer Werke, die zum Nachmachen animierten. Aus einer überreichlichen Auswahl verschiedener Wolle und Vliese konnte sich dann jeder seine Wunschfarben aussuchen, und dann ging es los.
Erstmal musste der Tisch gedeckt werden, und zwar mit Handtüchern, darüber eine große Lage Noppenfolie. Heiße Seifenlauge wurde angerührt, und alle waren bereit zum Start. Sabine machte vor, wir machten nach. Ich habe mich mit einer einfachen Fläche beschäftigt, während Heimke und Monika aus ihren Flächen noch Blüten produzierten. Bei Tee und Gebäck ging es dann zur zweiten Runde, Kugeln, sowie Ringe aus den Blüten.
Zum Schluss hat sie uns noch gezeigt, wie man Hohlkörper filzt und daraus zum Beispiel Wichtelhütchen herstellt; mit Hilfe einer innenliegenden Schablone. Zu dem Zeitpunkt brauchten nicht nur meine Finger allerdings dringend eine trockene Pause, so dass wir das nicht mehr nachgemacht haben.
Als ich das erste Mal auf die Uhr schaute, war es halb Fünf Uhr nachmittags, und ich traute meinen Augen kaum! Wie nichts war ein ganzer Tag vorbeigegangen, und es hat einen irrsinnigen Spaß gemacht! :-)))
Die ganz direkte, körperliche Beschäftigung mit dem weichen Material tut der Seele gut, und die Haut ist trotz der Seifenlauge danach ganz samtweich durch das Wollfett. Es war ein sehr inspirierender Tag, und bestimmt nicht das letzte Mal für mich! :-)
Dienstag, 13. November 2007
Endlich Wetter!
Ist das nicht ein wunderbares Wetter?! Ehrlich, ich finde es ganz toll!
Der letzte Winter war hier so mild, dass wir kaum je die Heizung anmachen mussten, und der Sommer war so kühl, dass ich nur ein-, zweimal einen Rock angezogen habe. Ein komplettes Jahr war wetter-technisch ein einziges Wischi-Waschi - fürchterlich!
Aber jetzt ist es endlich mal wieder richtig kalt geworden, und es gibt sogar schon Schnee in vielen Teilen Deutschlands. Ich finde das total prima und hoffe, dass es so weitergeht mit dem "echten" Wetter.
Ich liebe es, mich im Winter einzukuscheln, heißen Punsch zu trinken und ich freue mich schon auf die Plätzchen-Back-Orgie, die ich für Ende November eingeplant habe.
Zum Einkuscheln gehören natürlich auch entsprechende Stoffe und Kleidungsstücke. Ich habe von einem Fleece-Hemd den Schnitt abgenommen und will versuchen, das zu duplizieren. Und ich habe noch weitere dicke Jacken- und Mantelstoffe hier liegen. Das kalte Wetter motiviert mich hoffentlich endlich mal zum Verarbeiten! ;-)
Der letzte Winter war hier so mild, dass wir kaum je die Heizung anmachen mussten, und der Sommer war so kühl, dass ich nur ein-, zweimal einen Rock angezogen habe. Ein komplettes Jahr war wetter-technisch ein einziges Wischi-Waschi - fürchterlich!
Aber jetzt ist es endlich mal wieder richtig kalt geworden, und es gibt sogar schon Schnee in vielen Teilen Deutschlands. Ich finde das total prima und hoffe, dass es so weitergeht mit dem "echten" Wetter.
Ich liebe es, mich im Winter einzukuscheln, heißen Punsch zu trinken und ich freue mich schon auf die Plätzchen-Back-Orgie, die ich für Ende November eingeplant habe.
Zum Einkuscheln gehören natürlich auch entsprechende Stoffe und Kleidungsstücke. Ich habe von einem Fleece-Hemd den Schnitt abgenommen und will versuchen, das zu duplizieren. Und ich habe noch weitere dicke Jacken- und Mantelstoffe hier liegen. Das kalte Wetter motiviert mich hoffentlich endlich mal zum Verarbeiten! ;-)
Sonntag, 21. Oktober 2007
Wieder zu Hause...
Paris ojaja
Oja! Auch ich war in Parih
Oja! Ich sah den Luver
Oja! Ich hörte an der Sehn
die Wifdegohle-Rufer
Oja! Ich kenn’ die Tüllerien
Oja! Das Schöhdepohme
Oja! Ich ging von Notterdam
a pjeh zum Plahs Wangdohme
Oja! Ich war in Sackerköhr
Oja! Auf dem Mongmatter
Oja! Ich traf am Mongparnass
den Dichter Schang Poll Satter
Oja! Ich kenne mein Parih.
Mäh wie!
(Robert Gernhardt)
________________
Bilder gibt´s später :-)
Oja! Auch ich war in Parih
Oja! Ich sah den Luver
Oja! Ich hörte an der Sehn
die Wifdegohle-Rufer
Oja! Ich kenn’ die Tüllerien
Oja! Das Schöhdepohme
Oja! Ich ging von Notterdam
a pjeh zum Plahs Wangdohme
Oja! Ich war in Sackerköhr
Oja! Auf dem Mongmatter
Oja! Ich traf am Mongparnass
den Dichter Schang Poll Satter
Oja! Ich kenne mein Parih.
Mäh wie!
(Robert Gernhardt)
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Bilder gibt´s später :-)
Donnerstag, 11. Oktober 2007
Challenge-Ergebnisse, teilweise
Ich bin ja noch was schuldig...
Da ich wider Erwarten gerade mal eine halbe Stunde Zeit habe, zeige ich schon mal die Fotos meiner Ergebnisse von der Paris-Aachen-Challenge. Zur Entstehungsgeschichte erzähle ich dann später was, aber da ich in der nächsten Woche schon komplett ausgebucht bin, will ich wenigstens schon mal ein paar Bilder zeigen, bevor ich es ganz vergesse.
Ich war ja nicht ganz fertig geworden; drei Teile habe ich geschafft. Eine Weste aus dem karierten Stoff mit dem Afrika-Stoff als Futter befindet sich noch im Ufo-Status, und für den roten Strickstoff fehlte mir bis zum Schluss komplett eine Inspiration, der ist noch jungfräulich. Aber hier schon mal die drei fertigen Teile.
Nummer Eins, ein Accessoire:

Hier habe ich ein altes Klemmbrett für A4-Notizblöcke von seiner alten, kaputten Plastik-Hülle befreit, und in ein neues Gewand aus Stoff gekleidet.
Und hier von innen:

Komplett mit Schlaufe für den Stift :D
Und hier Nummer Zwei, ebenfalls eine Art Accessoire, wenn auch nicht sehr gebräuchlich heutzutage:

Gamaschen :D
Und jetzt Nummer Drei, das Teil, für das ich mir eigens eine Filzmaschine gekauft habe, und dann mehrere Stunden damit verbracht habe. Hat mich aber nur zwei Filznadeln gekostet ;-)

Ein Cape aus Walkstrick - oder heisst es Strickwalk? Egal. Der Cape-Schnitt ist, wenn ich mich recht erinnere, aus einer älteren Knip-Ausgabe, das "Schwänzchen" habe ich hinzugefügt und den Kragen weggelassen. Als Inspiration, ich hoffe, man kann es erkennen, diente der Pfau auf dem Afrika-Stoff. Die Applikationen in weiß und rot (Challenge-Stoff) bilden das Pfauen-Muster nach. Damit das ganze nicht zu wellig wird, habe ich die Applis nur an den Rändern angefilzt, nicht komplett.
Und hier von hinten:

In der hinteren Mitte habe ich sogar noch eine Art Eiffelturm untergebracht ;-D
Wie man sieht, habe ich bei meinem Beitrag weniger auf den Punkt Alltagstauglichkeit, sondern mehr auf das Kriterium Kreativität abgezielt. Ich nähe ja sonst nur schlichte, alltagstaugliche Sachen, und hier mal etwas zu machen, das ich garantiert nirgendwo anziehen werde und das auch sonst keinen Zweck erfüllt, außer l´art pour l´art zu sein, war äusserst unterhaltsam. Das Ergebnis ist nicht schön, aber "interessant"... :-D
Da ich wider Erwarten gerade mal eine halbe Stunde Zeit habe, zeige ich schon mal die Fotos meiner Ergebnisse von der Paris-Aachen-Challenge. Zur Entstehungsgeschichte erzähle ich dann später was, aber da ich in der nächsten Woche schon komplett ausgebucht bin, will ich wenigstens schon mal ein paar Bilder zeigen, bevor ich es ganz vergesse.
Ich war ja nicht ganz fertig geworden; drei Teile habe ich geschafft. Eine Weste aus dem karierten Stoff mit dem Afrika-Stoff als Futter befindet sich noch im Ufo-Status, und für den roten Strickstoff fehlte mir bis zum Schluss komplett eine Inspiration, der ist noch jungfräulich. Aber hier schon mal die drei fertigen Teile.
Nummer Eins, ein Accessoire:
Hier habe ich ein altes Klemmbrett für A4-Notizblöcke von seiner alten, kaputten Plastik-Hülle befreit, und in ein neues Gewand aus Stoff gekleidet.
Und hier von innen:
Komplett mit Schlaufe für den Stift :D
Und hier Nummer Zwei, ebenfalls eine Art Accessoire, wenn auch nicht sehr gebräuchlich heutzutage:
Gamaschen :D
Und jetzt Nummer Drei, das Teil, für das ich mir eigens eine Filzmaschine gekauft habe, und dann mehrere Stunden damit verbracht habe. Hat mich aber nur zwei Filznadeln gekostet ;-)
Ein Cape aus Walkstrick - oder heisst es Strickwalk? Egal. Der Cape-Schnitt ist, wenn ich mich recht erinnere, aus einer älteren Knip-Ausgabe, das "Schwänzchen" habe ich hinzugefügt und den Kragen weggelassen. Als Inspiration, ich hoffe, man kann es erkennen, diente der Pfau auf dem Afrika-Stoff. Die Applikationen in weiß und rot (Challenge-Stoff) bilden das Pfauen-Muster nach. Damit das ganze nicht zu wellig wird, habe ich die Applis nur an den Rändern angefilzt, nicht komplett.
Und hier von hinten:
In der hinteren Mitte habe ich sogar noch eine Art Eiffelturm untergebracht ;-D
Wie man sieht, habe ich bei meinem Beitrag weniger auf den Punkt Alltagstauglichkeit, sondern mehr auf das Kriterium Kreativität abgezielt. Ich nähe ja sonst nur schlichte, alltagstaugliche Sachen, und hier mal etwas zu machen, das ich garantiert nirgendwo anziehen werde und das auch sonst keinen Zweck erfüllt, außer l´art pour l´art zu sein, war äusserst unterhaltsam. Das Ergebnis ist nicht schön, aber "interessant"... :-D
Mittwoch, 26. September 2007
Kreativitäts-Schub
Heute war wieder Nähkränzchen bei Marion, wobei das Kränzchen diesmal nur aus uns beiden bestand.
Ich habe ganz bewusst keines der Challenge-Teile mitgenommen, weil ich dafür entweder die Nähmaschine gebraucht hätte, oder ich bei dem anderen Entwurf zuviel Dreck gemacht hätte. Statt dessen habe ich zwei meiner Ufos, den Jeans-Rock und den schwarzen Crepe-Rock, mitgenommen, und von Marion an mir abstecken lassen. So habe ich hoffentlich bald zwei Ufos weniger.
Und dann ging es mir so, wie wenn ich meine Eltern besuche - von denen nehme ich immer mehr mit nach Hause als ich ihnen gebracht habe. Marion bot mir nämlich zwei beziehungsweise drei ihrer selbstgenähten Kleidunggstücke an, die ihr nicht mehr passen, aber die Stoffqualität ist einfach zu schade zum Wegschmeißen, und farblich würden sie gut in meine Garderobe passen: Das eine ist ein Kostüm, bestehend aus einem Blazer mit Pattentaschen und verdeckter Knopfleiste sowie einem Rock mit Chiffon-Einsatz in grau. Der Blazer geht bei mir als Kurzmantel durch, haben wir beschlossen, so dass ich vermutlich nur die Schultern und Arme etwas einhalten muss. Außerdem ein graubeiges Shiftkleid mit rosafarbenem Futter, ebenfalls trés chic. Das muss ich mir überall enger machen, sieht aber so schon sehr gut aus! *freu* Vielen Dank nochmals an dieser Stelle!
Nachdem ich mich so etwas von der Challenge abgelenkt habe, hatte ich zu Hause wieder große Lust, weiterzumachen. So habe ich gerade am dritten Teil, einem Cape, herumgeschnippelt, und zwar ganz buchstäblich. Ich weiss zwar immer noch nicht, ob und wie ich das ganze bis Sonntag schaffen soll, aber das sind schliesslich noch zwei Tage... Selbst, wenn ich nicht alles fertig bekomme, ist die Hälfte mindestens vorzeigbar. Und allein der Spaß, mal ganz ungewöhnliche Sachen umzusetzen, war es schon wert, mitzumachen. :-)
Ich habe ganz bewusst keines der Challenge-Teile mitgenommen, weil ich dafür entweder die Nähmaschine gebraucht hätte, oder ich bei dem anderen Entwurf zuviel Dreck gemacht hätte. Statt dessen habe ich zwei meiner Ufos, den Jeans-Rock und den schwarzen Crepe-Rock, mitgenommen, und von Marion an mir abstecken lassen. So habe ich hoffentlich bald zwei Ufos weniger.
Und dann ging es mir so, wie wenn ich meine Eltern besuche - von denen nehme ich immer mehr mit nach Hause als ich ihnen gebracht habe. Marion bot mir nämlich zwei beziehungsweise drei ihrer selbstgenähten Kleidunggstücke an, die ihr nicht mehr passen, aber die Stoffqualität ist einfach zu schade zum Wegschmeißen, und farblich würden sie gut in meine Garderobe passen: Das eine ist ein Kostüm, bestehend aus einem Blazer mit Pattentaschen und verdeckter Knopfleiste sowie einem Rock mit Chiffon-Einsatz in grau. Der Blazer geht bei mir als Kurzmantel durch, haben wir beschlossen, so dass ich vermutlich nur die Schultern und Arme etwas einhalten muss. Außerdem ein graubeiges Shiftkleid mit rosafarbenem Futter, ebenfalls trés chic. Das muss ich mir überall enger machen, sieht aber so schon sehr gut aus! *freu* Vielen Dank nochmals an dieser Stelle!
Nachdem ich mich so etwas von der Challenge abgelenkt habe, hatte ich zu Hause wieder große Lust, weiterzumachen. So habe ich gerade am dritten Teil, einem Cape, herumgeschnippelt, und zwar ganz buchstäblich. Ich weiss zwar immer noch nicht, ob und wie ich das ganze bis Sonntag schaffen soll, aber das sind schliesslich noch zwei Tage... Selbst, wenn ich nicht alles fertig bekomme, ist die Hälfte mindestens vorzeigbar. Und allein der Spaß, mal ganz ungewöhnliche Sachen umzusetzen, war es schon wert, mitzumachen. :-)
To-do-Liste Hochzeit
Der große Tag rückt näher, und da ich eine Listen-Fetischistin bin, missbrauche ich dieses Nähblog jetzt mal, um meine to-do-Liste hier nachhalten zu können. Das muss ich alles noch erledigen:
Noch offen:
Sprachkurs kaufen? Über Mac-Software informieren - Gravis
Gläser für Tischdeko kaufen - Ikea, Gaststätten-Ausstatter, etc.
Schwimmkerzen für Tischdeko kaufen - Kerzenladen
Sizoflor in Bahnen schneiden
Buffet-Besprechung mit dem Restaurant nächste Woche. Nicht vergessen: Ablauf des Sektempfangs besprechen; welche Tisch-Deko bietet das Restaurant selbst an (Servietten, Kerzenleuchter); wo und wie kann die Musik angeschlossen werden; macht das Restaurant eine Buffet-Karte für die Tische oder machen wir die selber?
In Arbeit:
Blumen für Tischdeko kaufen - Angebot eines Gartencenters eingeholt, klingt gut
Termin mit einem Fotografen machen - ein Angebot eingeholt, teuer, mal sehen...
Erledigt:
Anreise Flitterwochen - gebucht
Termin für Wimpern und Maniküre - steht
Einweg-Kameras kaufen - 3-2-1-meins ;-)
Gastgeschenke Mandelsäckchen - bestellt
Zeit: viel zu wenig... *seufz*
Da ich immer noch an der Challenge teilnehmen will, und die aufwendigen Teile noch nicht fertig sind, habe ich diese Woche keine Zeit, groß in der Gegend herumzufahren. Viel von diesen Sachen werde ich daher erst nächste Woche erledigen können, besonders was die Deko angeht. Naja, wird schon irgendwie hinhauen... :-)
Noch offen:
In Arbeit:
Erledigt:
Zeit: viel zu wenig... *seufz*
Da ich immer noch an der Challenge teilnehmen will, und die aufwendigen Teile noch nicht fertig sind, habe ich diese Woche keine Zeit, groß in der Gegend herumzufahren. Viel von diesen Sachen werde ich daher erst nächste Woche erledigen können, besonders was die Deko angeht. Naja, wird schon irgendwie hinhauen... :-)
Freitag, 14. September 2007
Herbst-Hose

Neben den ganzen Vorbereitungen in Sachen Hochzeit und meiner Arbeit für die Challenge habe ich in den letzten Tagen noch an einer kurzen Hose für den Herbst gearbeitet.
Vorbild war F.I.M.I. # 3162 aus der letzten Herbst-/Winter-Kollektion. Da mir Hosen-Schnittmuster sowieso nie passen, habe ich mich nicht damit aufgehalten, den Schnitt abzupausen, sondern statt dessen meinen Maßschnitt von Burda in diese Richtung verändert. Ich habe den Bund vorne erhöht, in der hinteren Mitte etwas verkleinert und weniger stark gerundet. Drei Knöpfe betonen, wie hoch er ist. (Obwohl sie meistens wohl eh von der Kleidung darüber verdeckt bleiben werden.)
Außerdem habe ich einen Aufschlag hinzugefügt, der auf dem Foto leider fast unsichtbar ist. Dank der Anleitung aus dem Burda-Buch war der Aufschlag sehr leicht.
Bei den Taschen habe ich frei Hand etwas neues ausprobiert, und zwar Eingrifftaschen, die direkt unter dem Bund liegen. Die Taschen sind eckig, in zwei verschiedenen Größen, und der Eingriff liegt direkt unter dem Bund. Hat sehr gut geklappt und wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass ich die so nähe.
Ich habe ganz zufällig den Originalstoff aus der Fimi verarbeitet; den Stoff hatte ich mir schon letztes Jahr gekauft, die Idee, daraus eine kurze Hose zu machen, kam mir erst vor kurzem. Ich habe allerdings die linke Seite nach außen verarbeitet, weil mir die Streifen in hellgrau besser gefielen.
Morgen werde ich sie das erste Mal ausführen, wenn wir zu einem Konzert meiner Schwiegermutter gehen. Ich hatte mir letztes Jahr ja schon etwas Neues für ein Konzert genäht. Solche Anlässe sind doch ein schöner Anreiz, mal etwas andere Klamotten zu nähen. Jetzt müsste ich es nur noch schaffen, die auch mal im Büro zu tragen...
Was ich jetzt noch dringend bräuchte, ist ein schöner Kurzmantel. Weder meine braune Cordjacke, meine hellbraune Regenjacke noch meine leuchtend blaue Goretex-Jacke mit Zip-in-Fleece bilden einen passenden Rahmen, wenn ich mal nicht in Alltagsdingen unterwegs bin. Der passende Stoff liegt schon hier; ein schwarz-weißes Woll-Karo. Vielleicht sollte ich damit als nächstes beginnen, wenn alle anderen Verpflichtungen erfüllt sind.
Mittwoch, 5. September 2007
Spontankauf...

Ich neige ja sonst nicht zu übereilten Entscheidungen, aber das hier hat mich überkommen. Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Filzmaschine! (Hier müssten eigentlich noch zehn Ausrufezeichen dazukommen, aber aus Gründen der typographischen Reinheit verzichte ich lieber darauf.)
Für die Paris-Aachen-Challenge habe ich eine Idee, die sich am einfachsten mit einer Filzmaschine verwirklichen lässt. Naja, vergleichsweise einfach. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Ich hatte mich im Forum und im Netz über die verfügbaren Maschinen informiert, und war der Meinung, dass die kleinste - und preiswerteste - Maschine, die Happylock, für mich vollkommen ausreichen würde.
Wie es der Zufall so will, startete aktuell wieder jemand eine Nachfrage zum Thema Filzmaschinen im Hobbyschneiderin-Forum, und ich hängte mich mit einer Frage zu dieser Maschine hintendran und schrieb auch, dass ich mit einer Anschaffung liebäugeln würde.
Daraufhin meldete sich die liebe Ulla bei mir, und bot mir ihre gebrauchte Happylock zu einem guten Preis an, inklusive Extra-Zubehör, Nadeln und einem Buch zum Thema. Tja, und das Angebot konnte ich einfach nicht ausschlagen! :-D
Zackzack, noch am gleichen Tag ging die Maschine auf den Weg, und traf einen Tag später, gestern, bei mir ein. Wow!
Als ich sie auspackte, dachte mein Freund, dass sie ganz neu wäre, weil sie im Originalkarton kam und so gut gepflegt ist. *g*
Tatsächlich habe ich die Maschine so schnell erhalten, dass ich noch gar keine Zeit hatte, mich mit geeignetem Test-Material auszustatten. Gestern hatte ich ganz kurz (wir wollten ins Kino) einen Test mit Fleece gemacht, und heute habe ich ein kleines Stück von meinem Walkloden mit einem Challenge-Stoff, der vermutlich eine Woll-Poly-Mischung ist, verarbeitet. Das Ergebnis seht ihr oben. :-)
Jetzt bin ich etwas zuversichtlicher, meine selbstgestellten Challenge-Aufgaben noch bewältigen zu können. Die Zeit läuft mir nämlich allmählich davon. Neben den Challenge-Näharbeiten nehmen besonders die Hochzeitsvorbereitungen etwas mehr Zeit in Anspruch, als ich gedacht hatte. Dabei wird es eine kleine Feier. Möchte nicht wissen, was abgeht, wenn man aufwendig feiert... Fast jeden Tag bin ich in irgendeiner Hochzeits-Mission unterwegs, oft nach der Arbeit. Und auch mein neues Hobby Laufen (fast) zweimal die Woche knabbert an meinen Zeitreserven.
Naja, ein Ende ist absehbar und das alles ist sehr positiver Stress ;-)
Sonntag, 5. August 2007
Neues Layout
So,
ich hatte mal wieder Lust auf was neues. Ich hoffe, das neue Layout gefällt euch. Als kleinen Ansporn für mich habe ich meine Ufo-Liste links hinzugefügt ;-)
ich hatte mal wieder Lust auf was neues. Ich hoffe, das neue Layout gefällt euch. Als kleinen Ansporn für mich habe ich meine Ufo-Liste links hinzugefügt ;-)
Donnerstag, 2. August 2007
Verkäufer, die nichts verkaufen wollen
Heute war ich im Stoffladen auf der Suche nach einem Bolero-Stoff. Mein Brautkleid ist schulterfrei, und ich fürchtete, dass mir das im Laufe des Tages zu kalt werden würde, zumal es ja Oktober sein wird.
Da es unmöglich ist, genau den passenden Hellblau-Ton zu finden, hatte ich überlegt, eine Kontrastfarbe zu verwenden, nämlich rosa.
Bei Stoff Müller sprach mich eine Verkäuferin an, der ich erzählte, was ich plante. Daraufhin meinte sie, diese Farbkombination würde in der Form ihrer Meinung nach zu sehr nach Nachthemd mit Bettjäckchen aussehen, und sowas würde sie mir nicht verkaufen. *lol* Ich musste zugeben, dass da was dran ist.
Ich sagte, dass ich trotzdem gerne einen Bolero hätte, dann in einer anderen Farbe, damit ich nicht friere. Eine Stola bekomme ich zum Kleid, aber ich hasse Stolen, weil die ständig von der Schulter rutschen und man immer dran rumzupfen muss. Daraufhin sagte sie, die Stola würde ich ja höchstens für den Weg Auto-Standesamt und Auto-Restaurant tragen, innerhalb der Räumlichkeiten aber nicht. Und die paar Minuten müsste eine Braut aushalten. Wie cool ist das denn?!
Tja, ich musste zugeben, dass auch diese Überlegung Hand und Fuß hat. Also habe ich keinen Stoff gekauft. Wenn das mal keine gute Verkäuferin ist! :-)
Schade, ich habe so einen interessanten Bolero-Schnitt in meiner alten "Burda International" gefunden. Mal überlegen, ob ich den nicht für was anderes einsetzen kann... *lol*
Naja, ist wirklich ganz gut so. Zum einen hat sie vollkommen Recht, zum zweiten spart mir das Geld, zum dritten kann ich mich voll auf meine Ufos konzentrieren, statt noch mehr neue Sachen anzufangen.
Wo wir gerade von Ufos sprechen: Ich habe schon seit über einem Jahr ein zugeschnittenes Top hier liegen. Der Stoff ist dunkel-lila, mit Blättermuster. Ich war unsicher, ob ich das Ding überhaupt noch nähen sollte, weil es nicht mehr so ganz in mein Farbschema, also zu meinen restlichen Klamotten, passt. Dann ist mir gestern aufgefallen, dass der Stoff auf der linken Seite sehr interessant silbrig ist, und das Blättermuster kommt viel deutlicher heraus als auf der rechten Seite. Also werde ich diesen Stoff jetzt auf links verarbeiten. War doch ganz nützlich, dass ich die Teile bislang nicht vernäht habe, so ist es besser *freu*
Da es unmöglich ist, genau den passenden Hellblau-Ton zu finden, hatte ich überlegt, eine Kontrastfarbe zu verwenden, nämlich rosa.
Bei Stoff Müller sprach mich eine Verkäuferin an, der ich erzählte, was ich plante. Daraufhin meinte sie, diese Farbkombination würde in der Form ihrer Meinung nach zu sehr nach Nachthemd mit Bettjäckchen aussehen, und sowas würde sie mir nicht verkaufen. *lol* Ich musste zugeben, dass da was dran ist.
Ich sagte, dass ich trotzdem gerne einen Bolero hätte, dann in einer anderen Farbe, damit ich nicht friere. Eine Stola bekomme ich zum Kleid, aber ich hasse Stolen, weil die ständig von der Schulter rutschen und man immer dran rumzupfen muss. Daraufhin sagte sie, die Stola würde ich ja höchstens für den Weg Auto-Standesamt und Auto-Restaurant tragen, innerhalb der Räumlichkeiten aber nicht. Und die paar Minuten müsste eine Braut aushalten. Wie cool ist das denn?!
Tja, ich musste zugeben, dass auch diese Überlegung Hand und Fuß hat. Also habe ich keinen Stoff gekauft. Wenn das mal keine gute Verkäuferin ist! :-)
Schade, ich habe so einen interessanten Bolero-Schnitt in meiner alten "Burda International" gefunden. Mal überlegen, ob ich den nicht für was anderes einsetzen kann... *lol*
Naja, ist wirklich ganz gut so. Zum einen hat sie vollkommen Recht, zum zweiten spart mir das Geld, zum dritten kann ich mich voll auf meine Ufos konzentrieren, statt noch mehr neue Sachen anzufangen.
Wo wir gerade von Ufos sprechen: Ich habe schon seit über einem Jahr ein zugeschnittenes Top hier liegen. Der Stoff ist dunkel-lila, mit Blättermuster. Ich war unsicher, ob ich das Ding überhaupt noch nähen sollte, weil es nicht mehr so ganz in mein Farbschema, also zu meinen restlichen Klamotten, passt. Dann ist mir gestern aufgefallen, dass der Stoff auf der linken Seite sehr interessant silbrig ist, und das Blättermuster kommt viel deutlicher heraus als auf der rechten Seite. Also werde ich diesen Stoff jetzt auf links verarbeiten. War doch ganz nützlich, dass ich die Teile bislang nicht vernäht habe, so ist es besser *freu*
Samstag, 28. Juli 2007
Steter Tropfen...
Ein weiteres Ufo ist bis auf den Saum fertig. So gaaaanz langsam geht es vorwärts.
Gestern und heute habe ich die beiden Tops nach dem Schnittmuster von Pamela´s Patterns fertig gemacht. Über dieses Schnittmuster hatte ich ja in diesem Eintrag bereits einmal geschrieben. Nachdem ich jetzt insgesamt drei Tops fertig habe, kann ich noch folgendes sagen:
Der Belegstreifen für das Rückenteil sollte kürzer gemacht werden. Ich habe beim letzten Modell 10 % von der Breite abgezogen; dadurch liegt das Top jetzt im Rücken eng an und wird auch durch Absteppen von rechts nicht mehr ausgeleiert.
Auch den vorderen Beleg habe ich etwas verkürzt, hier aber nur jeweils einen halben Zentimeter von allen "Endnähten" weggenommen; also jeweils an den beiden Seitennähten und an den oberen Enden. Wenn man zuviel wegnimmt, verzieht sich der Oberstoff zu leicht und dann sitzt es bescheiden (ist mir beim zweiten Modell passiert).
Über die anderen Änderungen hatte ich ja im alten Eintrag bereits geschrieben.
Insgesamt finde ich das ein sehr gutes Schnittmuster :)
Als kleine Belohnung habe ich mir eine neue Sommerbluse vorgenommen, und zwar das Modell 39 aus der Ottobre 2/2005. Ich habe zwei schöne, ganz leichte Sommerstöffchen hier liegen, und angeblich soll das Wetter in der kommenden Woche ja endlich etwas sommerlicher werden. *hoff*
Dabei will ich gleich noch eine für mich neue Art anwenden, die Knopfleiste zu arbeiten. In Kathleens Blog habe ich eine interessante Lösung gefunden, die ich unbedingt nachmachen will. :-)
Und auch für mein Shorts-Problem zeichnet sich eine Lösung ab: Letzte Woche habe ich spontan meinen Maßschnitt genommen, und in der Mitte längs jeweils einen Zentimeter Mehrweite hinzugefügt und die Beine abgeschnitten und dann nach unten etwas erweitert. Das Bomull-Modell sah recht gut aus. Ich glaube, diese Mehrweite sollte ich auch bei meinem langen Schnitt einfügen, denn meine Oberschenkel haben in den letzten Jahren etwas zugelegt, und am Hintern saß das Teil von Anfang an so eng, dass ich ein SSL-Problem hatte... *schäm* Die Erkenntnis, dass 98 cm Hüftumfang eben keine Größe 38 mehr sind, hat bei mir etwas gebraucht. *ähem*
Gestern und heute habe ich die beiden Tops nach dem Schnittmuster von Pamela´s Patterns fertig gemacht. Über dieses Schnittmuster hatte ich ja in diesem Eintrag bereits einmal geschrieben. Nachdem ich jetzt insgesamt drei Tops fertig habe, kann ich noch folgendes sagen:
Der Belegstreifen für das Rückenteil sollte kürzer gemacht werden. Ich habe beim letzten Modell 10 % von der Breite abgezogen; dadurch liegt das Top jetzt im Rücken eng an und wird auch durch Absteppen von rechts nicht mehr ausgeleiert.
Auch den vorderen Beleg habe ich etwas verkürzt, hier aber nur jeweils einen halben Zentimeter von allen "Endnähten" weggenommen; also jeweils an den beiden Seitennähten und an den oberen Enden. Wenn man zuviel wegnimmt, verzieht sich der Oberstoff zu leicht und dann sitzt es bescheiden (ist mir beim zweiten Modell passiert).
Über die anderen Änderungen hatte ich ja im alten Eintrag bereits geschrieben.
Insgesamt finde ich das ein sehr gutes Schnittmuster :)
Als kleine Belohnung habe ich mir eine neue Sommerbluse vorgenommen, und zwar das Modell 39 aus der Ottobre 2/2005. Ich habe zwei schöne, ganz leichte Sommerstöffchen hier liegen, und angeblich soll das Wetter in der kommenden Woche ja endlich etwas sommerlicher werden. *hoff*
Dabei will ich gleich noch eine für mich neue Art anwenden, die Knopfleiste zu arbeiten. In Kathleens Blog habe ich eine interessante Lösung gefunden, die ich unbedingt nachmachen will. :-)
Und auch für mein Shorts-Problem zeichnet sich eine Lösung ab: Letzte Woche habe ich spontan meinen Maßschnitt genommen, und in der Mitte längs jeweils einen Zentimeter Mehrweite hinzugefügt und die Beine abgeschnitten und dann nach unten etwas erweitert. Das Bomull-Modell sah recht gut aus. Ich glaube, diese Mehrweite sollte ich auch bei meinem langen Schnitt einfügen, denn meine Oberschenkel haben in den letzten Jahren etwas zugelegt, und am Hintern saß das Teil von Anfang an so eng, dass ich ein SSL-Problem hatte... *schäm* Die Erkenntnis, dass 98 cm Hüftumfang eben keine Größe 38 mehr sind, hat bei mir etwas gebraucht. *ähem*
Montag, 16. Juli 2007
Pretty in pink türkis

Am Wochenende habe ich die Zahl der to-dos auf zwei reduziert. Die Tasche für meine Mutter ist jetzt fertig :-)
Das Schnittmuster hatte ich bereits einmal bei einer Tasche für meine Schwester genutzt. Meiner Mutter gefiel die große Tasche so gut, dass sie auch eine haben wollte. Ich habe die Tasche etwas schmaler gemacht, und die Henkel recht kurz gemacht, damit sie sie auch in vollem Zustand tragen kann, ohne dass sie über den Boden schleift.
Der Stoff ist ein türkisfarbener (ach was!) Stretch-Jeans, den ich vor über einem Jahr gekauft hatte. Eigentlich sollte mal ein Rock daraus werden, aber das hat leider nicht geklappt, also habe ich das Material für diese Tasche recyclet.
Außen habe ich eine Blasebalg-Tasche aufgesetzt, und dabei den Streifenstoff quer verarbeitet. Geschlossen wird sie dann mit dem Riegel aus schwarzem Stoff und einem Knopf aus der geerbten Knopfsammlung, der recht gut passte.
Die Seitenteile und Träger sind aus einem türkis-farbenen Kunstleder, das ich kürzlich bei ebay gekauft habe. Der Farbton passt so dermaßen genau zu dem Stoff dass man meinen könnte, sie wären füreinander gemacht. :)
Die Henkel der Tasche sind aus langen Streifen von dem Kunstleder. Ich habe die Längskanten nach innen zur Mitte gefaltet und geklebt. Das war das aufwendigste an der ganzen Sache, weil die Gewebeunterseite von dem Kunstleder den Klebstoff aufgesaugt hat, und es war etwas mühselig, alles einzustreichen und dann platt zu drücken. Dann habe ich ein ganz normales Ripsband dagegen genäht.

Die überstehenden RV-Enden habe ich mit zwei Fliegen aus dem Kunstleder gesichert. Die Ränder habe ich mit dem Rollschneider mit Wellen-Schliff abgeschnitten.

Gefüttert ist die Tasche mit einem etwas helleren Futter-Stoff, den ich per Hand innen anstaffiert habe. Und zwar so gut, dass mein Freund sich wunderte, wo denn die Naht ist, hihi... ;-)
Innen habe ich auch eine Blasebalg-Tasche eingebaut, die ich etwas von der Mitte nochmal längs abgenäht habe, um zwei Taschen daraus zu machen: Eine für das Portemonnaie, eine für´s Handy.

Leider hat sich die obere Blenden-Kante beim Absteppen von rechts etwas gedehnt, trotz aufgebügelter Vlieseline (siehe erstes Bild). Naja, ohne Absteppung sah es auch nicht gut aus...
Der Boden ist unverstärkt, wie man an dem leichten Durchhängen sieht. Ich denke, bei meinen nächsten Taschen werde ich mal beginnen, mehr Verstärkungen auszuprobieren, am Boden und auch an solchen Teilen wie Blenden oder Öffnungen, damit die Tasche auch im leeren Zustand nicht so in sich zusammenfällt und voll nicht so durchhängt.
Überreicht habe ich sie gestern, und sie ist seeehr gut angekommen - wie alles, was ich mache. Was die Zustimmung für mein Hobby angeht, bin ich wirklich mit einer sehr positiven Familie gesegnet - sonst natürlich auch *freu*
Übrigens: Beim letzten Post saß ich noch im Fleece-Hemd da, heute ist es der Bikini. Was für ein verrücktes Wetter!
Mittwoch, 11. Juli 2007
Neue Mode-Run
Ist das nicht ein verrücktes Wetter? Anfang Juli, und ich würde in meinem Nähzimmer am liebsten die Heizung aufdrehen! Ein dünnes Fleece habe ich schon an. Okay, mein Zimmer liegt nach Osten und ist durch die Bauweise sehr fußkalt - unter mir ist die Garagendurchfahrt - aber das ist doch echt kein Sommer dieses Jahr! Naja, vielleicht haben wir Glück und bekommen einen tollen Oktober ;-)
Auch an anderen Fronten ist Schlechtwetter-Stimmung angesagt: Heute wurde im HS-Forum verbreitet, dass Neue Mode dicht macht - Schock!
Damit wird der größte Teil des deutschen Marktes nun von Burda alleine beherrscht. Schade, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Auf dem Zeitschriftenmarkt gibt es hierzulande außer Burda ja schon länger nur noch den OZ-Verlag, der mit Diana, Sabrina & Co. tapfer das gedruckteWort Schnittmuster hochhält.
Daneben gibt es allerdings unzählige kleine und kleinste Anbieter, die zum Großteil erst in den letzten Jahren entstanden sind und überwiegend das Internet als Vertriebskanal nutzen, wie z.B. Schnittvision, Schnittquelle, Golden Pattern etc.
Wie ich im HS-Forum schon bemerkte, macht der Schnittmuster-Markt anscheinend eine ähnliche Entwicklung durch, wie sie auf anderen Märkten schon länger im Gange ist: Neben ein oder zwei Fast-Monopolisten besteht der Rest des Marktes aus zersplitterten Nischen-Anbietern. Für eine "goldene" Mitte scheint kein Platz mehr zu sein. (Wie in der Gesellschaft insgesamt: Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer, und die Mittelschicht bricht weg.)
Ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheit habe ich mich etwas in Panik versetzen lassen. Sprich, ich habe eine ausgedehnte Mittagspause im Karstadt dazu genutzt, den NM-Katalog gründlich durchzublättern, und mir noch schnell ein paar Schnittmuster zu sichern, bevor sie endgültig nicht mehr zu haben sein werden. Ich weiß, ich weiß - es wäre klüger gewesen, noch ein paar Tage abzuwarten und zu gucken, ob die "Reste" nicht etwas billiger angeboten werden, aber irgendwie setzte bei mir kurz der ökonomische Verstand aus.
Hier also meine - trotz allem recht bescheidene - Ausbeute:

Dass es nur so wenige Schnittmuster sind, liegt hauptsächlich daran, dass ich viele Schnittmuster dank meiner Schnittkonstruktions-Kenntnisse auch selbst herstellen könnte. Röcke zum Beispiel sind eigentlich sehr einfach selbst beliebig abzuwandeln, wenn man einmal einen passenden Grundschnitt hat. Auch T-Shirts und Tops, Pullover und ähnliche Sachen lassen sich leicht selbst herstellen. Hosen passen mir dank meiner 3 Größen Differenz zwischen Hüfte und Taille sowieso nie von der Stange, also brauche ich da schon gar nicht zu gucken; da hilft eh nur selber machen. Bleiben Kleider, und Überkleidung wie Jacken und Mäntel. Auch da könnte ich vermutlich selbst was hinkriegen, aber diese größeren Stücke, mit oft viel mehr Einzelteilen, sind schon schwieriger von Grund auf selbst zu machen, finde ich.
Mal sehen, was habe ich mir denn gekauft, und warum? Von links oben nach rechts unten:
23345, Kleid und Jacke. Hier fand ich die Jacke interessant, mit dem asymmetrischen Schnitt, Verschluss und Kragen, der so schön fällt.
23337, Kleid. Die geschwungenen Teilungsnähte mit den darin eingesetzten Taschen sind mal was anderes. Sieht bestimmt auch in unterschiedlichen Farben schick aus mit den seitlichen Einsätzen.
23435, Kleid. Hach. Raffungen über der Brust sind ideal für ein B-Körbchen wie mich. Die Flatterärmel, sehr elegant. Keine Ahnung, wo ich sowas je anziehen sollte, aber das musste einfach mit...
23319, Jacke. Da ich mich immer noch recht gut hinter einem Laternenpfahl verstecken könnte, sind zweireihige Jacken wie geschaffen für mich. Ein großer Kragen lenkt den Blick nach oben, und kann im richtigen Stoff auch schön kuschelig sein wenn es kühler wird. Und das Koller am roten Modell - ein schöner Hingucker, und zeitlos elegant.
23367, Bluse. Mit den großen aufgesetzten Taschen, dem Schulterriegel und der vorderen Passe zitiert diese Jacke eindeutig den Safari-Stil. Genau so ein Modell, mit langen Ärmeln, vorderen Längs-Teilungsnähten und einem Revers-Kragen, habe ich vor wenigen Wochen noch in meinen sämtlichen Burdas gesucht. Was mir zu meinem Glück noch fehlen würde, wären ein Gürtel und Schlaufen dazu in der Taille, aber die kann man ja einfach hinzufügen. Noch dazu beginnt das Muster in Größe 36. In meinen Burdas hatte ich zwar drei ähnliche Modelle gefunden, aber keines davon konnte so viele Wunsch-Design-Details auf einmal aufweisen und dazu noch in einer so kleinen Größe. Perfekt! Das Leinen für dieses Modell habe ich letztens schon gekauft ;-)
23223, Jersey-Kleid. Mit diesem Modell hatte ich schon länger geliebäugelt, weil mir die ungewöhnlichen Teilungsnähte so gut gefielen. Ungewöhnlich für Schnittmuster, heißt das; ähnliche Modelle gibt es ja als Fertigkleidung schon lange zu kaufen. Nur als Schnittmuster gibt es für Sportkleidung ja nicht allzuviele interessante Modelle, jedenfalls nicht auf deutsch; darum musste das jetzt endgültig mit.
23441, Jacke. Ein recht einfaches Modell, aber das Bild auf der Verpackung täuscht ein wenig, finde ich. Im Katalog ist das gleiche Modell "in echt" aus einem karierten Wollstoff gearbeitet, und da macht es viel mehr her. Zufällig.... habe ich einen geeigneten Wollstoff auch schon länger hier liegen. Eigentlich wollte ich damit einen klassischen schmalen, halblangen Mantel machen, aber dieses Modell hier fand ich auch sehr interessant.
Mal sehen, was aus diesen Schätzen jetzt wird. :-)
Auch an anderen Fronten ist Schlechtwetter-Stimmung angesagt: Heute wurde im HS-Forum verbreitet, dass Neue Mode dicht macht - Schock!
Damit wird der größte Teil des deutschen Marktes nun von Burda alleine beherrscht. Schade, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Auf dem Zeitschriftenmarkt gibt es hierzulande außer Burda ja schon länger nur noch den OZ-Verlag, der mit Diana, Sabrina & Co. tapfer das gedruckte
Daneben gibt es allerdings unzählige kleine und kleinste Anbieter, die zum Großteil erst in den letzten Jahren entstanden sind und überwiegend das Internet als Vertriebskanal nutzen, wie z.B. Schnittvision, Schnittquelle, Golden Pattern etc.
Wie ich im HS-Forum schon bemerkte, macht der Schnittmuster-Markt anscheinend eine ähnliche Entwicklung durch, wie sie auf anderen Märkten schon länger im Gange ist: Neben ein oder zwei Fast-Monopolisten besteht der Rest des Marktes aus zersplitterten Nischen-Anbietern. Für eine "goldene" Mitte scheint kein Platz mehr zu sein. (Wie in der Gesellschaft insgesamt: Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer, und die Mittelschicht bricht weg.)
Ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheit habe ich mich etwas in Panik versetzen lassen. Sprich, ich habe eine ausgedehnte Mittagspause im Karstadt dazu genutzt, den NM-Katalog gründlich durchzublättern, und mir noch schnell ein paar Schnittmuster zu sichern, bevor sie endgültig nicht mehr zu haben sein werden. Ich weiß, ich weiß - es wäre klüger gewesen, noch ein paar Tage abzuwarten und zu gucken, ob die "Reste" nicht etwas billiger angeboten werden, aber irgendwie setzte bei mir kurz der ökonomische Verstand aus.
Hier also meine - trotz allem recht bescheidene - Ausbeute:
Dass es nur so wenige Schnittmuster sind, liegt hauptsächlich daran, dass ich viele Schnittmuster dank meiner Schnittkonstruktions-Kenntnisse auch selbst herstellen könnte. Röcke zum Beispiel sind eigentlich sehr einfach selbst beliebig abzuwandeln, wenn man einmal einen passenden Grundschnitt hat. Auch T-Shirts und Tops, Pullover und ähnliche Sachen lassen sich leicht selbst herstellen. Hosen passen mir dank meiner 3 Größen Differenz zwischen Hüfte und Taille sowieso nie von der Stange, also brauche ich da schon gar nicht zu gucken; da hilft eh nur selber machen. Bleiben Kleider, und Überkleidung wie Jacken und Mäntel. Auch da könnte ich vermutlich selbst was hinkriegen, aber diese größeren Stücke, mit oft viel mehr Einzelteilen, sind schon schwieriger von Grund auf selbst zu machen, finde ich.
Mal sehen, was habe ich mir denn gekauft, und warum? Von links oben nach rechts unten:
23345, Kleid und Jacke. Hier fand ich die Jacke interessant, mit dem asymmetrischen Schnitt, Verschluss und Kragen, der so schön fällt.
23337, Kleid. Die geschwungenen Teilungsnähte mit den darin eingesetzten Taschen sind mal was anderes. Sieht bestimmt auch in unterschiedlichen Farben schick aus mit den seitlichen Einsätzen.
23435, Kleid. Hach. Raffungen über der Brust sind ideal für ein B-Körbchen wie mich. Die Flatterärmel, sehr elegant. Keine Ahnung, wo ich sowas je anziehen sollte, aber das musste einfach mit...
23319, Jacke. Da ich mich immer noch recht gut hinter einem Laternenpfahl verstecken könnte, sind zweireihige Jacken wie geschaffen für mich. Ein großer Kragen lenkt den Blick nach oben, und kann im richtigen Stoff auch schön kuschelig sein wenn es kühler wird. Und das Koller am roten Modell - ein schöner Hingucker, und zeitlos elegant.
23367, Bluse. Mit den großen aufgesetzten Taschen, dem Schulterriegel und der vorderen Passe zitiert diese Jacke eindeutig den Safari-Stil. Genau so ein Modell, mit langen Ärmeln, vorderen Längs-Teilungsnähten und einem Revers-Kragen, habe ich vor wenigen Wochen noch in meinen sämtlichen Burdas gesucht. Was mir zu meinem Glück noch fehlen würde, wären ein Gürtel und Schlaufen dazu in der Taille, aber die kann man ja einfach hinzufügen. Noch dazu beginnt das Muster in Größe 36. In meinen Burdas hatte ich zwar drei ähnliche Modelle gefunden, aber keines davon konnte so viele Wunsch-Design-Details auf einmal aufweisen und dazu noch in einer so kleinen Größe. Perfekt! Das Leinen für dieses Modell habe ich letztens schon gekauft ;-)
23223, Jersey-Kleid. Mit diesem Modell hatte ich schon länger geliebäugelt, weil mir die ungewöhnlichen Teilungsnähte so gut gefielen. Ungewöhnlich für Schnittmuster, heißt das; ähnliche Modelle gibt es ja als Fertigkleidung schon lange zu kaufen. Nur als Schnittmuster gibt es für Sportkleidung ja nicht allzuviele interessante Modelle, jedenfalls nicht auf deutsch; darum musste das jetzt endgültig mit.
23441, Jacke. Ein recht einfaches Modell, aber das Bild auf der Verpackung täuscht ein wenig, finde ich. Im Katalog ist das gleiche Modell "in echt" aus einem karierten Wollstoff gearbeitet, und da macht es viel mehr her. Zufällig.... habe ich einen geeigneten Wollstoff auch schon länger hier liegen. Eigentlich wollte ich damit einen klassischen schmalen, halblangen Mantel machen, aber dieses Modell hier fand ich auch sehr interessant.
Mal sehen, was aus diesen Schätzen jetzt wird. :-)
Sonntag, 8. Juli 2007
Tauschgeschäfte
So ein Nähkränzchen ist schon eine feine Sache. Zum einen, weil es Spaß macht, sich mit den Leuten mal "in echt" zu unterhalten. Zum anderen hatten wir beim heutigen Kölner Näh-Brunch einen "Tauschtisch". Jeder konnte Sachen mitbringen, die er loswerden will, und dann konnte getauscht - oder auch verkauft - werden.
Ich bin sage und schreibe fünf Stoffe losgeworden; zum Teil getauscht, zum Teil verkauft:
Einen Badeanzugstoff habe ich gegen ein Stück Bündchenstrick und eine Sew News eingetauscht, einen Satin und einen Cupro habe ich verkauft, einen Strickstoff habe ich gegen eine Bionade eingetauscht, und einen Feincord habe ich gegen einen sehr schönen pinkfarbenen Streifenstoff getauscht. Außerdem hatte ich mir von Silvia noch drei Meter Buddelhosen-Stoff in knallgelb mitbringen lassen. So war meine Kiste hinterher zwar nicht leerer als vorher, aber mit nützlicheren Dingen für mich gefüllt. Ich bin seeehr zufrieden mit diesem Tag :-)
So, jetzt gehe ich mal meine Homepage aktualisieren, das Chaos in meinem Nähzimmer beseitigen, das gestern beim Aussortieren der geeigneten Stoffe entstanden ist, und eine Tasche weiternähen. Ein bisschen Wäsche und Kuchen backen steht auch noch auf dem Programm, so dass der Tag heute auf keinen Fall langweilig wird.
Ich bin sage und schreibe fünf Stoffe losgeworden; zum Teil getauscht, zum Teil verkauft:
Einen Badeanzugstoff habe ich gegen ein Stück Bündchenstrick und eine Sew News eingetauscht, einen Satin und einen Cupro habe ich verkauft, einen Strickstoff habe ich gegen eine Bionade eingetauscht, und einen Feincord habe ich gegen einen sehr schönen pinkfarbenen Streifenstoff getauscht. Außerdem hatte ich mir von Silvia noch drei Meter Buddelhosen-Stoff in knallgelb mitbringen lassen. So war meine Kiste hinterher zwar nicht leerer als vorher, aber mit nützlicheren Dingen für mich gefüllt. Ich bin seeehr zufrieden mit diesem Tag :-)
So, jetzt gehe ich mal meine Homepage aktualisieren, das Chaos in meinem Nähzimmer beseitigen, das gestern beim Aussortieren der geeigneten Stoffe entstanden ist, und eine Tasche weiternähen. Ein bisschen Wäsche und Kuchen backen steht auch noch auf dem Programm, so dass der Tag heute auf keinen Fall langweilig wird.
Sonntag, 24. Juni 2007
Da waren s nur noch neun...
Das erste Ufo, die Tasche, ist gerade eines unrühmlichen Todes gestorben. Ich wollte es mir einfach machen, mit dem Ergebnis, dass an einer der sichtbarsten Stellen an der Tasche ein elendes Gefummel entstanden ist, das mit allen Tricks nicht unsichtbar zu machen ist. Ich habe mir die Beschreibung im "Taschen-Buch" durchgelesen und festgestellt, dass ich es doch lieber so machen sollte, wie dort gesagt wird, anstatt zu versuchen, es mir "einfach" zu machen. Lesson learned...
In meiner gut sortierten Reste-Kiste *ähem* habe ich aber einen anderen geeigneten Stoff gefunden, der jetzt für den nächsten Versuch herhalten muss. (Ist ja dann erst der dritte Anlauf; ein früheres Exemplar habe ich nämlich auch schon mal entsorgt.)
Und auf der Suche nach einem geeigneten Kunstleder als Komplementärstoff habe ich gerade bei ebay nicht widerstehen können und dazu noch drei flippige Jerseys gekauft. *schäm* - Aber ich hab viel zu wenige schöne T-Shirts, ehrlich...
Damit hat sich die Zahl der Ufos auf Neun verringert, und die To-do-Liste auf Drei erhöht.
In meiner gut sortierten Reste-Kiste *ähem* habe ich aber einen anderen geeigneten Stoff gefunden, der jetzt für den nächsten Versuch herhalten muss. (Ist ja dann erst der dritte Anlauf; ein früheres Exemplar habe ich nämlich auch schon mal entsorgt.)
Und auf der Suche nach einem geeigneten Kunstleder als Komplementärstoff habe ich gerade bei ebay nicht widerstehen können und dazu noch drei flippige Jerseys gekauft. *schäm* - Aber ich hab viel zu wenige schöne T-Shirts, ehrlich...
Damit hat sich die Zahl der Ufos auf Neun verringert, und die To-do-Liste auf Drei erhöht.
Ufo-Liste
Drei Stunden ohne Strom können auch mal sehr nützlich sein: Gestern hat unser Vermieter uns neue Steckdosen und Schalter angebracht, um das bunte Sammelsurium, das uns unser Vormieter hinterlassen hatte, mal etwas in Ordnung zu bringen. Wir wohnen ja auch erst acht Jahre hier... ;-) - Dafür hat er sich nicht lumpen lassen, und neue Gira-Schalter besorgt, sehr nett :-)
Jedenfalls musste dazu natürlich überall der Strom abgestellt werden, und die drei Stunden habe ich zum Aufräumen meines Nähzimmers genutzt. Jetzt liegen sämtliche Ufos auf einem Stapel, der große Berg von Stoffresten ist in zwei Stapel noch verwertbarer Stücke und einen Sack für die Müllabfuhr aufgeteilt und sämtliche Schnittmuster, Kopien, Kurzwaren und was sonst noch so alles hier und da herumlag ist jetzt wieder an seinem Platz. Jetzt habe ich Luft, um meine Ufos wegzuarbeiten. Als da wären:
1. blauer Jeans-Rock, der mal ein Kleid werden sollte: Taille abstecken, Nähte nähen, Bund und Saum
2. schwarzer Rock. Das ist streng genommen kein Ufo, da ich diesen Rock nicht selbst genäht habe, sondern von meiner Kursleiterin geschenkt bekam. Ein ganz klassischer, langer schwarzer Rock aus einem sehr dankbaren Crepe-Material, gefüttert, mit Reißverschluss hinten und Bund. Der Bund war innen mit so einem altmodischen Bund-Gummi gearbeitet, das inzwischen seine Dehnfähigkeit und Geschmeidigkeit eingebüsst hat. Ich habe den Bund aufgemacht und werde ihn jetzt etwas schmaler machen und innen nur mit Vlieseline bebügeln; das ist eher mein Stil. Etwas kürzen muss ich ihn auch noch, da er fast bodenlang ist und das steht mir nicht.
3. Mein Franzius-Lodencape. Das ist bislang nur zugeschnitten, die Teile und die 11 Meter Borte, mit denen sämtliche Nähte und Kanten eingefasst werden, liegen schon länger hier bereit. Das ist eine reine Fleißarbeit, die ich auf den Herbst verschieben werde, da ich derzeit keine Verwendung für ein warmes Lodencape habe... ;-)
4. Jeans-Jacke. Fast fertig, bis auf die Taschen, Knöpfe und Knopflöcher und den Saum
5. petrolfarbenes Viskose-Jersey-Top. Da brauche ich nur noch eine Lösung, um den Ausschnittbeleg innen zu befestigen, so dass die Kante nicht nach außen fällt. Irgendeine Stickerei vielleicht?
6. rot-weißes Blumen-T-Shirt: Ausschnitt und Säume müssen noch genäht werden Fertig
7. rot-weißes Blumen-Top: Aus dem gleichen Stoff wie Nummer Sechs; Träger und Ausschnittbeleg nur noch der Saum fehlt
8. aubergine-farbenes Top: nur zugeschnittenNähte fertig, Ausschnitt und Säume fehlen noch
9. alt-rosé-farbenes T-Shirt: Eigentlich nicht mehr ganz meine Farbe, aber ich werde es erstmal fertig nähen. Ausschnitt, Ärmel jetzt fehlen nur noch die Säume
10. Tasche für meine Mutter. Da fehlt eigentlich nur noch eine vordere Blende, dann ist sie fertig, und eine Stickerei muss noch ergänzt werden, und die Reißverschluss-Enden mit Fliegen schön machen. Leider ein TfT...
11. Jersey-Top aus "Mädchen"-Stoff. Bis auf den Saum jetzt fertig
Ich mache jetzt hier keine Prioritätenliste, weil ich mich an sowas eh nie halte. Die Tasche werde ich mir aber als erstes vornehmen; wenn ich Glück habe, bekomme ich sie heute fertig und kann sie übergeben :-)
Auf der dringenden To-do-Liste stehen außerdem ein T-Shirt für meine Mutter, sowie eine Spieldecke für meine Nichte. Schnitt und Stoff für das Shirt sind schon vorhanden und auch am lebenden Objekt überprüft und optimiert. Die Vorderseiten-Stoffe für die Spieldecke sind auch schon gekauft und der Entwurf ist gemacht.
Für mich selbst hätte ich außerdem gerne eine oder zwei neue Hosen - ist ja nichts neues... - sowie eine weiße Leinenjacke/-bluse im Safari-Stil.
Jedenfalls musste dazu natürlich überall der Strom abgestellt werden, und die drei Stunden habe ich zum Aufräumen meines Nähzimmers genutzt. Jetzt liegen sämtliche Ufos auf einem Stapel, der große Berg von Stoffresten ist in zwei Stapel noch verwertbarer Stücke und einen Sack für die Müllabfuhr aufgeteilt und sämtliche Schnittmuster, Kopien, Kurzwaren und was sonst noch so alles hier und da herumlag ist jetzt wieder an seinem Platz. Jetzt habe ich Luft, um meine Ufos wegzuarbeiten. Als da wären:
Ich mache jetzt hier keine Prioritätenliste, weil ich mich an sowas eh nie halte. Die Tasche werde ich mir aber als erstes vornehmen; wenn ich Glück habe, bekomme ich sie heute fertig und kann sie übergeben :-)
Auf der dringenden To-do-Liste stehen außerdem ein T-Shirt für meine Mutter, sowie eine Spieldecke für meine Nichte. Schnitt und Stoff für das Shirt sind schon vorhanden und auch am lebenden Objekt überprüft und optimiert. Die Vorderseiten-Stoffe für die Spieldecke sind auch schon gekauft und der Entwurf ist gemacht.
Für mich selbst hätte ich außerdem gerne eine oder zwei neue Hosen - ist ja nichts neues... - sowie eine weiße Leinenjacke/-bluse im Safari-Stil.
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