Sonntag, 2. Mai 2004

Gerade habe ich meine erste Hose gekürzt - und es ist gut gegangen :-)
Ich hatte mir die Hose schon letzen Dienstag gekauft, aber bis jetzt nicht die Zeit gefunden. Ausserdem hatte ich Bedenken, weil der Stoff einen Stretch-Anteil hat. Aber auch mit einer ganz normalen Steppnaht ist es gut gegangen und überhaupt nicht ausgeleiert.

Mein grün-weißes Ringel-T-Shirt ist seit gestern abend auch komplett fertig. Eben habe ich den Schnitt so geändert, dass der Ausschnitt ein wenig enger ist; ich hoffe, das fertige Shirt liegt nachher am Ausschnitt so, wie ich mir das vorstelle. In Folie sieht es jedenfalls schon mal gut aus. Auf dem heutigen Nähbrunch habe ich von Martina auch zwei weitere T-Shirt-Stoffe in Empfang nehmen können; da kann ich die Tage gleich mit weitermachen. Und Silvia hat mir den besticken Jeans mitgebracht, der meine nächste Jacke werden soll.

Eben habe ich die Liste der Sachen, die ich demnächst fotografieren muss, auf den neuesten Stand gebracht. Vier neue Teile sind seit der letzten Aktualisierung dazugekommen. Im Moment bin ich echt im totalen Nährausch ;-) Und ich habe schon seit Monaten kein einziges Ufo mehr produziert; das ist das beste :-)

Samstag, 1. Mai 2004

Mit dem T-Shirt, das ich vor zwei Tagen angefangen hatte, bin ich auch schon fast fertig. Ich habe ganz spontan aus dem grün-weißen Ringelstoff von Nietzel das T-Shirt zugeschnitten, das ich mir letzes Jahr schon aus Seersucker genäht hatte. Ich habe den Schnitt um vier Zentimeter verlängert, weil ich meine Shirts ganz gerne etwas länger als bis zum Bauchnabel trage, und sie meist sowieso in der Hose trage.

Dieser Schnitt ist einfach fantastisch. Da er keine Schulternähte hat, ist alles superschnell gemacht. Ausschnitte versäubern, an den Schultern aneinanderstecken, darauf den Ärmel einsetzen. Seitennähte und Ärmelnähte, dann die Säume versäubern, fertig. Die nächste Version mache ich mir aus dem Jersey, den ich mir bei stoffe-bar.de in zwei verschiedenen Farben bestellt habe; vorne grün, hinten lila - oder andersrum? Egal. Durch die überlappende Schulter sieht das bestimmt klasse aus :-)

Nur den Ausschnitt werde ich noch ein wenig verkleinern. Im Original ist er so weit, dass man die BH-Träger sieht. Ich habe mir zwar letztes Jahr auch einen BH mit unsichtbaren Trägern gekauft, aber meine normalen BHs sind bequemer - das fast unsichtbare Gummi rutscht nicht, sondern klebt auf der Haut fest; man spürt den Träger also bei Bewegungen öfter als normale Träger, und das Festkleben ist gerade im Sommer, wenn es richtig heiss ist, auch nicht so ganz angenehm - obwohl man solche Träger ja gerade dann bevorzugt anhat. Vielleicht erfinden sie da mal was besseres; so richtig ausgereift ist das im Moment jedenfalls noch nicht.

Ausserdem liegt der vordere Ausschnitt etwas tiefer als der hintere. Für das Zwei-Farben-Shirt wollte ich mal gucken, ob ich nicht beide Seiten gleich tief oder hoch bekomme; dann kann ich das Shirt von beiden Seiten tragen, je nachdem, wie ich gerade Lust habe oder wie es besser zum Rest meiner Kleidung passt (in der Vorderansicht ;-)

Mittwoch, 28. April 2004

Jetzt ist sie aber fertig! :-)

Ich hatte gestern abend noch beide Nähte aufgetrennt, und jetzt gerade habe ich den Gummi in 45 (!) Zentimeter Länge genommen, und erneut aufgesteppt. Jetzt sitzt es sehr bequem ohne zu rutschen. Bei einer Hose für "draussen" würde ich wohl noch ein paar Zentimeter weniger nehmen. Aber für eine Schlafanzughose ist es jetzt vollkommen in Ordnung; da würde es zu eng ja auch stören.
So ein Ärger... Gestern habe ich die Schlafanzug-Hose aus dem Nemo-Stoff zugeschnitten, und im Nähkurs bis auf den Bündchengummi schon genäht. Heute nachmittag dann das Gummiband ausgemessen, angesteppt, Stoff umgeschlagen und nochmal von außen festgesteppt - und dann ziehe ich sie an, und stelle fest, dass sich das Gummi trotz Stretch-Stich so geweitet hat, dass die Hose dann doch viel zu weit war. Ich habe dann mal die Seersucker-Hose, die ich im letzten Jahr nach dem gleichen Prinzip genäht habe, anprobiert, und festgestellt, dass auch hier das Bündchen etwas weit ist.

Also die Nähte gerade wieder aufgetrennt. *seufz* Jetzt muss ich nur noch rauskriegen, um wieviel ich das Gummi noch enger machen muss, damit es nach dem Nähen nicht zu weit, aber auch nicht viel zu eng ist. Mhhh....

Sonntag, 25. April 2004

Heute hat es mich gepackt, und ich habe meine Stoffreste- und Ufo-Kiste ausgemistet. Zu winzige Stücke wanderten in den Papierkorb, verwertbare Stücke in die Verkaufs-Tüte, einige habe ich behalten. Ich habe mich von einigen Ufos getrennt, und andere erstmal behalten. Jetzt ist diese Krimskrams-Ecke auch endlich aufgeräumt :-)

Die nächste Ikea-Investition steht damit auch schon fest, nämlich eine stabile, mittelgroße Kiste für die verbliebenen Reste und Ufos. Die Pappkiste, die ich derzeit benutze, fällt schon fast auseinander vom ständigen Hin- und Herräumen.

Nach der komplizierten Jacke stehen dann auch einige einfache Projekte an, z.B. die Schlafshorts aus Nemo-Stoff, oder auch einige Haarbänder für den Sommer.

Samstag, 24. April 2004

Gerade habe ich mal eben schnell die Tischdecke gemacht, die ich mir vorgenommen hatte. Einfach zwei Zentimeter von der Kante entfernt mit einem Wabenstich die einfache Stofflage genäht, und die zwei Zentimeter dann ausgefranst. Geht total schnell, und sieht klasse aus. :-)

Ein weiteres Knopfloch ist inzwischen fertig; leider ist es nicht ganz so schön geworden wie das erste. Logisch, ist ja auch dasjenige, welches am meisten auffällt ;-) Naja, ist ja meine allererste Jacke, also quasi noch ein Übungsstück. Beim nächsten Mal wirds besser :-)

Freitag, 23. April 2004

Der Saum ist jetzt fertig, und mit der Länge habe ich mich jetzt auch angefreundet - glaube ich ;-)
Die Ärmelbündchen sind dran, die Knopflöcher und Knöpfe an den Bündchen, und der erste Knopf inklusive Knopfloch vorne ist dran.

In der Anleitung ist der unterste Knopf für alle Größen gleich angegeben, die restlichen soll man dann je nach Größe verteilen. Ich habe mich aber für die Methode aus "Fit for real people" entschieden. Danach wird der erste Knopf in Höhe der eigenen Brustlinie angebracht, um ein zu weites Aufklaffen zu verhindern. Bei Blusen ist das ein wirklich kritischer Punkt, bei Jacken vermutlich nicht ganz so sehr, aber ich wollte nichts riskieren. Und es sieht wirklich klasse aus jetzt! Die Knöpfe geben dem ganzen erst den richtigen Pfiff. Die Knopflöcher habe ich mit hellgelbem Knopflochgarn gemacht, passend zu den goldfarbenen Stickereien. So fallen sie auf und erzeugen einen zusätzlichen Akzent. Ich habe sie wieder von Hand gemacht. Es dauert ziemlich lange, weil ich mit dem kontrastfarbenen Garn sorgfältig arbeiten muss, weil jeder Fehlstich direkt ins Auge fallen würde, aber die Mühe lohnt sich. Vier fehlen noch, und die Belege muss ich noch oben an der Nahtzugabe festnähen, damit sie beim Umklappen des Kragens nicht nach vorne kommen - dann kann ich mich an den teilweise falsch eingesetzten Ärmel machen *seufz* Im Bereich der vorderen Armkugel ist mehr Stoff eingehalten als hinten, so dass es hinten jetzt viel zu flach ist, und vorne viel zu "gerüscht". Aber die Arbeit muss ich mir einfach noch machen, damit ich zufrieden sein kann.

Tatsächlich liebäugele ich derzeit schon mit einem Jeans-Stoff, um mir die gleiche Jacke nochmal, diesmal aber in der - kurzen - Originallänge, zu machen. ;-)